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Gemeinschaft Bockenem informiert über die neue Grundsteuer 

Die Immobilienbesitzer der Bockenemer Altstadt,besonders im Bereich um den Buchholzmarkt, müssen sich darauf einstellen, dass ihre Grundsteuer ab 2025, wohl erheblich steigen wird. Dies, so Siegfried Berner, Vorsitzender der Gemeinschaft Bockenem im Verband Wohneigentum, sei ein Ergebnis der Grundsteuerreform. Im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung, mit Schwerpunkt Grundsteuer B, wurden die Details der neuen Gesetzgebung eingehend erläutert und diskutiert.

Der Wegfall der bisher geltenden Berechnung aufgrund des Einheitswertes führe dazu, dass besonders die Besitzer älterer Gebäude mit einer höheren Belastung rechnen müssten. Die teilweise niedrigen und oft viele Jahrzehnte alten Einheitswerte hätten nun ihre Gültigkeit verloren.

Wie vom Gesetzgeber vorgesehen, spiele dagegen zukünftig auch die Lage des Grundstücks eine wichtige Rolle. Diese würde, über den jeweiligen Bodenrichtwert, mit in die Berechnung einbezogen. Und hier gäbe es in der Stadt Bockenem massive Unterschiede.

Während man zum Beispiel in Bültum einen Bodenrichtwert von 25 Euro zugrunde legt, gilt für den Bereich Buchholzmarkt ein Wert von 170 Euro, im Rodentau z.B. sind es 90 Euro mit einer geringen Entlastung für denkmalgeschützte Gebäude.

Eine Veränderung der Bodenrichtwerte durch die Stadt Bockenem selbst ist allerdings nicht möglich. Für eine Anpassung ist der Gutachterausschuss des Landkreises Hildesheim zuständig. Dies bestätigte die ebenfalls anwesende Kämmerin der Stadt Bockenem, Kerstin Warnecke.

Letztendlich entscheidend für die Höhe der ab 2025 zu zahlenden Grundsteuer sind die neuen Hebesätze. Im Moment liegt dieser Satz in Bockenem für Grundstücke mit Wohnbebauung bei 460 Prozent. Angedacht ist es, diesen Wert auf knapp 360 Prozent zu senken. Damit wird, wie vom Gesetzgeber gewollt, das Gesamtaufkommen an Grundsteuer für die Stadt Bockenem etwa gleich hoch bleiben.

Jeder Steuerpflichtige kann schon jetzt die Größenordnung seiner zukünftigen Belastung für sein Wohnhaus ausrechnen. Dazu muss der Grundsteuermessbetrag, der aufgrund der abgegebenen Daten berechnet und per Bescheid vom Finanzamt mitgeteilt wurde, mit 3,6 multipliziert werden.

Der endgültige Wert der Hebesätze wird vom Stadtrat am 9. Dezember beschlossen. Voraussichtlich Anfang Februar werden dann die Abgabenbescheide der Stadt Bockenem mit der neuen Grundsteuer an alle Grundstückseigentümer verschickt.


Der richtige Obstbaumschnitt

Obstbäume fachgerecht beschneiden

Nur die Harten kommen in den Garten", dies könnte für heute unser Motto sein, so begrüßte der Vorsitzende der Gemeinschaft Bockenem im Verband Wohneigentum, Siegfried Berner, die Teilnehmer einer interessanten Informationsveranstaltung zum Thema „Obstbaumschnitt“. Denn trotz heftiger Windboen und Regenschauern hatten circa 25 Gartenfreunde den Weg in einen Bockenemer Garten gefunden. Mit einem launigen Vortrag führte Johann Andreas Frey, der Gartenfachberater des Vereins, in die "Technik des fachgerechten Obstbaumschnittes" ein.

Angefangen bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge und deren Handhabung zeigte er an einem älteren Apfelbaum, wie Schritt für Schritt beim Obstbaumschnitt vorzugehen ist. Am praktischen Beispiel erfuhren die interessierten Zuhörer welche Zweige entfernt werden müssen, wie mit "Wasserschossern" umzugehen ist und was man beachten muss, damit der Baum im "Gleichgewicht" bleibt. „Das Wohl des Baumes“ und nicht der  maximale Obstertrag steht im Vordergrund“, so der Gartenfachberater.  Er erläuterte auch, was bei etwaigem Pilzbefall und Moos zu tun ist. Wo nötig, wurden Einzelthemen mit den Teilnehmern der Veranstaltung diskutiert und Hintergründe erläutert. Die eingeplanten zwei Stunden Vortragszeit vergingen so wie im Fluge.

Zum Ende der Vorführung bedankte sich Siegfried Berner beim Gartenfachmann und den Teilnehmern. Das persönliche Gespräch und ein Erfahrungsaustausch seien durch nichts zu ersetzen.

Für das laufende Jahr kündigte er weitere Veranstaltungen an, die auch für Nichtmitglieder der Gemeinschaft offen sein werden. Mit einem Schmunzeln merkte er an: „Dann hoffentlich bei etwas angenehmeren Wetterbedingungen“. 

 


 

 

 

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