Die neue Grundsteuer

Die Grundsteuer wird neu berechnet

Alle Grundstücksbesitzer sind betroffen!

Der niedersächsische Landtag hat im Juli 2021 das Gesetz zur Erhebung von Grundsteuern geändert.

Dieser  Film des NDR aus "Hallo Niedersachsen" gibt einen  guten Einstieg in die Thematik 

Die detaillierte Beschreibung der neuen Berechnungsgrundlage finden Sie   >>  hier

Alle Details und gesetzlichen Vorgaben sind im Niedersächsischen  Ministerialblatt 5324 enthalten


Der Bodenrichtwert ist zukünftig ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Höhe Ihrer  Grundsteuer. Dessen Werte für alle Wohngrundstücke sind im Internet für Jedermann abrufbar. Aus dem Bodenrichtwert errechnet sich der "Lagefaktor" Ihres Grundstücks. Dieser bestimmt ab 2025 wesentlich die Höhe Ihrer Grundsteuer.

Ihren Lagefaktor können Sie schnell selbst ermitteln:

Dazu geben Sie in das Eingabefeld  dieser Internetseite Ihre Straße, Hausnummer und die Gemeinde ein. Im sich dann öffnenden Auswahlfeld  die eigene Anschrift anklicken.

 

Auf dem Bildschirm erscheint das eingegebene Grundstück und die hierfür amtlich hinterlegte Grundfläche.

Mit einem Klick auf das grün hinterlegte Feld "Bodenrichtwert und Lagefaktor  ermitteln" öffnet sich die Berechnung Ihres zukünftigen Lagefaktors.

 

Dieser ist  juristisch noch nicht endgültig verbindlich. Zeigt aber mit  hoher Wahrscheinlichkeit den zukünftigen Lagefaktor an.

Ab dem 1.7.2022 müssen alle Grundstückseigentümer wesentliche Daten ihres Grundstückes an das Finanzamt melden. Das werden insbesonders die Grundstücks- und Wohnflächen sein. Die Meldung soll grundsätzlich elektronisch, unter Verwendung der Online-Plattform  "ELSTER" erfolgen.

Dafür wird, bis zum Starttermin im Juli, eine spezielle Übermittlungsfunktion im Steuer Portal ELSTER eingerichtet. Der VWE Bundesverband informiert dazu auf dieser Internetseite

Über weitere Details werden demnächst, spätestens ab Juni  2022, alle Grundstückseigentümer schriftlich informiert. 

Aber:

Nicht jede(r) Grundstückseigentümer(in) ist "online". Und manche Mitbürger(innen) sind mit der Einrichtung und dem Umgang mit dem System "ELSTER" eventuell überfordert.

Ein Gang zum Steuerberater dürfte auch nicht kostenlos sein.

Deshalb hatte unsere Gemeinschaft den Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann, als Mitglied des Finanzausschusses gebeten dieses Problem im Finanzministerium anzusprechen. 

Das ist mittlerweile geschehen. Dort wird aktuell an einer Lösung für "nicht - online" Bürger erarbeitet. Das Gesetz sieht hier bisher eine Härtefallregelung vor. Dazu ist jedoch ein besonderer Antrag zu stellen. Dieser Härtefall- Antrag soll, für die Meldung der angefragten Grundstücksdaten, entfallen. Stattdessen wird wohl ein entsprechendes Formular zur Verfügung gestellt.

Sobald dazu weitere Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie hier informieren. Unsere Mitglieder ohne Internetverbindung werden über unser  Informationsblatt (Beilage zur F&G) über den Stand  der Dinge informiert.

Sollten Sie allgemeine Fragen zum  Thema haben, finden Sie vielleicht hier eine Antwort.

Bei Problemen können sich unsere Mitglieder auch gern an den Vorstand unserer Gemeinschaft wenden. Dafür ist unsere  Gemeinschaft da!

Natürlich beantworten wir auch Anfragen von  nicht - Mitgliedern...